Top 10 Weltnachrichtenereignisse 2004

Top 10 Weltnachrichtenereignisse im Jahr 2004

Willkommen bei Dem2004.de! Dies ist eine Seite, die sich auf Großveranstaltungen im Jahr 2004 konzentriert. Heute, in unserem ersten Beitrag, beginnen wir mit der Auflistung der 10 größten Veranstaltungen. In Zukunft werden wir diese und viele andere Ereignisse noch genauer betrachten!

Nachfolgend sind einige der Top 10 der Weltnachrichtenereignisse im Jahr 2004 aufgeführt:

Die Vogelgrippe plagt 10 Länder und Regionen in Asien

Die Vogelgrippe verbreitete sich Anfang dieses Jahres über 10 asiatische Länder und Regionen, darunter auch China. Zehnmillionen von Geflügel starben an der Krankheit oder wurden geschlachtet, um einen möglichen weiteren Ausbruch zu verhindern. Auch in Vietnam, Thailand und anderen Ländern traten einige wenige Fälle von Tod durch Infektion auf. Geflügelprodukte aus diesen Ländern wurden von vielen Orten mit einem Embargo belegt.

Gelegenheit für NASA-Rover, Spirit auf dem Mars angekommen

Die Rover der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA (National Aeronautics and Space Administration), Opportunity and Spirit, sind sicher auf dem Mars gelandet und haben im Januar mit ihrer Forschung begonnen. Sie haben im vergangenen Jahr Zehntausende von Fotos zurückgeschickt und Beweise dafür gefunden, dass es auf dem Roten Planeten einst Wasser gab. Es ist die erste geologische Feldstudie der Menschheit über einen anderen Planeten.

Tödliche Terroranschläge in einigen Ländern intensiviert

Etwa 50 Menschen wurden getötet und mehr als 130 weitere verletzt, als im Februar während des morgendlichen Berufsverkehrs in Moskau eine tödliche Explosion durch einen überfüllten U-Bahn-Wagen riss. Die Explosionen trafen im März zwei irakische Moscheen und forderten 271 Tote und 500 Verletzte.

Ebenfalls im März erschütterten Bombenanschläge vier Pendlerzüge in der spanischen Hauptstadt Madrid, bei denen 196 Menschen ums Leben kamen und mehr als 1.500 Menschen verletzt wurden.

In Russland stürzten im August fast gleichzeitig zwei Flugzeuge ab, wobei 89 Menschen an Bord ums Leben kamen. Es gibt Beweise dafür, dass die beiden Passagierflugzeuge durch Terrorakte zum Absturz gebracht wurden.

Im September beschlagnahmten bewaffnete Kämpfer eine Sekundarschule in der Stadt Beslan in der Nordossetischen Republik Russland und nahmen mehr als 1.000 Kinder, Lehrer und Eltern als Geiseln. Insgesamt kamen bei der Tragödie 331 Menschen ums Leben, über 700 weitere wurden verletzt.

Der Missbrauch irakischer Kriegsgefangener durch die USA schockiert die Welt

Der US-Fernsehsender CBS TV veröffentlichte am 28. April Fotos, die zeigen, wie US-Soldaten irakische Häftlinge in einem Gefängnis in Bagdad misshandeln. Er verurteilte weltweit auf das Schärfste die Doppelmoral der USA bei den Menschenrechten. US-Präsident George W. Bush und Beamte des Whitehouse mussten sich für den Skandal entschuldigen. Die Verdächtigen wurden zur Verhandlung vor ein Kriegsgericht gestellt.

Die Europäische Union nimmt 10 neue Mitglieder auf

Die Europäische Union (EU) erlebte die größte Erweiterung in der Geschichte, als Polen, Ungarn, die Tschechische Republik, die Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland, Litauen, Zypern und Malta am 1. Mai offiziell dem Block beitraten. Dadurch wurde die Organisation zur größten regionalen Wirtschaft und Freihandelszone der Welt mit 25 Mitgliedern.

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitglieder unterzeichneten am 29. Oktober in Rom auch den Verfassungsvertrag des Blocks und unternahmen damit einen neuen Schritt in Richtung europäische Integration.

Arafat stirbt im französischen Militärkrankenhaus

Palästinenserführer Jassir Arafat starb am 11. November im Alter von 75 Jahren im französischen Militärkrankenhaus Percy vor den Toren von Paris an den Folgen einer Krankheit. Die palästinensische Führung hat einen reibungslosen Machtwechsel vollzogen, und die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sind für den 9. Januar 2005 angesetzt. Israel und die Palästinenser haben vereinbart, die Kontakte wieder aufzunehmen.

Der hochkarätige Besuch des chinesischen Präsidenten Hu in Lateinamerika

Der chinesische Präsident Hu Jintao besuchte vom 11. bis 23. November Brasilien, Argentinien, Chile und Kuba und nahm am 12. informellen Treffen der Staats- und Regierungschefs des Forums für asiatisch-pazifische wirtschaftliche Zusammenarbeit im chilenischen Santiago teil. Am Rande des Treffens traf Hu Jintao mit US-Präsident George W. Bush und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammen.

Ebenfalls während des Besuchs unterzeichneten China und die vier lateinamerikanischen Staaten 39 Kooperationsabkommen. Chile, Brasilien, Argentinien und Peru kündigten die Anerkennung des vollen Marktwirtschaftsstatus Chinas an. Chile nahm auch Freihandelsgespräche mit China auf.

Ukrainische Präsidentschaftswahlen lösen politische Krise aus

Am 21. November fand die Präsidentschaftsstichwahl in der Ukraine statt, bei der Premierminister Viktor Janukowitsch mit Oppositionsführer Viktor Juschtschenko wetteiferte. Der Wahlausschuss gab am 24. November bekannt, dass Janukowitsch die Präsidentschaft gewonnen habe, doch Juschtschenko weigerte sich, das Ergebnis wegen Betrugs zu akzeptieren. Der Oberste Gerichtshof der Ukraine annullierte das Ergebnis der Stichwahl am 3. Dezember und ordnete am 26. Dezember eine Wiederholung an. Nachdem Juschtschenko zum Sieger der Stichwahl erklärt worden war, weigerte sich Janukowitsch, eine Niederlage einzugestehen, und legte beim Obersten Gericht Berufung ein, um das Ergebnis zu kippen. Die politische Krise blieb bis Mittwoch ungelöst.

Tödliche Tsunamis, ausgelöst durch starkes Erdbeben in Indonesien, verursachten schwere Verluste

Am 26. Dezember ereignete sich ein starkes Erdbeben mit einer Stärke von 8,7 nach Angaben des China Seismological Bureau und 9 nach Angaben des US Geological Survey.

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